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Reifendruckmesser 0-1 bar ohne Schlauch

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Reifendruckmesser 0-1 bar OHNE Schlauch Der Druckmesser ohne Schlauch ist ideal für die... mehr

Reifendruckmesser 0-1 bar OHNE Schlauch

Der Druckmesser ohne Schlauch ist ideal für die größeren Räder ab der 24.0 Racing, denn hier hat man genügend Platz zwischen Bremsscheibe oder Kettenrad und Speichen, um den Druckmesser "gerade" (im richtigen Winkel) auf das Reifenventil aufzusetzen. Für alle kleineren Oset Modelle ist der Druckmesser mit Schlauch zu empfehlen, denn bei den kleineren Rädern ist zu wenig Platz zwischen Scheibenbremse oder Kettenrad und Speichen, um den Druckmesser ohne Schlauch im richtigen Winkel aufzusetzen.

Der Richtwert für Trialreifen im Wettbewerb liegt bei 0,1 - 0,4 bar. Der ideale Druck hängt vom Fahrer- und Fahrzeuggewicht ab; je leichter desto geringer der Druck. Das heißt, der ideale Druck muss für jede Fahrer/Fahrzeug Kombination abhängig vom Untergrund herausgefunden werden und wird bei Kindern eher im unteren Bereich des Richtwertes von 0,1 - 0,4 bar liegen.
Allgemein gilt: auf rutschigem Untergrund eher weniger Druck, sind hingegen viele Beton- oder Stein Kanten anzuspringen (freiwillig oder unfreiwillig), so wird der Druck besser erhöht, um einen Platten durch Quetschrisse zu vermeiden. So ist es sinnvoll, für verschiedene Situationen den jeweils besten Reifendruck im Training sich selber zu "erfahren" und zu notieren, um die Reifen im Wettbewerb rasch auf den richtigen Druck zu bringen.

Hoher Druck (erstes Foto eines verschmutzen Reifens):
Ein prall gefüllter Reifen ist hart, er kann nur wenig Federarbeit verrichten und hat nur eine kleine Aufstandsfläche, weil nur wenige Profil-Stollen den Boden berühren; die Stollen stehen starr wie gespreizte Finger und können sich nicht gegeneinander bewegen / nicht im Boden festzwicken - schlechtere Traktion
Besonders gut bei schlammigen Boden am Profilbild erkennbar: zwischen den Stollen pickt Schlamm/Erde, weil der prall gefüllte Reifen keine Walkarbeit verrichten kann.

Geringer Druck (zweites Foto eines verschmutzen Reifens):
Bei geringerem Druck wird der Reifen weich, er kann damit mehr Federarbeit verrichten und auch die Aufstandsfläche wird größer, weil der Reifen nicht prall gefüllt ist (drittes Reifen-Foto); seine Stollen sind an der Aufstandsfläche nicht mehr starr wie gespreitzte Finger, sondern stehen parallel zueinander, sie zwicken sich am Boden fest / verbeißen sich im Boden - bessere Traktion
Auch auf schlammigen Boden fährt sich der Reifen frei, weil der Reifen bei wenig Druck bei der Aufstandsfläche "platt" ist, d.h. die ursprünglich radial stehend Stollen stehen an der Aufstandsfläche parallel; dreht sich der Reifen weiter "öffnen" sich die Stollen wieder und Schlamm/Erde fallen heraus.

Geringer Druck bedeutet aber auch mehr Verschleiß, mehr Energieverbrauch, denn der Reifen "walkt". Daher fährt man im normalen Training einen etwas höheren Druck und nur im Wettbewerb den niedrig möglichsten Druck.

letztes Foto: ist der Reifenaufbau, die Karkasse, vergleichsweise hart, wie z.B. beim original Hinterreifen der OSET 20.0 Racing, oder beim Nachrüster von Rebel, so sitzt die Reifenschulter dieser harten Reifen bei sehr niedrigem Druck nicht mehr auf dem Felgenhorn; daher "eiern" diese Reifen bei derart niedrigem Reifendruck auch, was beim Trialfahren aber nicht stört. Dank Reifenhalter können sie nicht von der Felge rutschen.

Geht es darum, mit einer Akku-Ladung möglichst lange fahren zu können, dann müssen die Reifen auf 1 bar aufgepumpt werden.
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